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Die dts Nachrichtenagentur ist direkt an das amtliche satellitengestützte Warnsystem "SatWaS" angeschlossen. Die Warnmeldungen werden an unsere Content-Abnehmer weiterverbreitet und sind auf dieser Seite kostenlos für jedermann abrufbar.

 

Derzeit liegt der dts Nachrichtenagentur keine amtliche Warnmeldung über SatWaS vor (02:01:23 Uhr).

Was ist SatWaS?

Der Name SatWaS steht für "Satellitengestütztes Warnsystem" und ist ein vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe betriebenes System zur Warnung der deutschen Bevölkerung vor Katastrophen und Anschlägen. Es bildet im Konzept für die Warnung der Bevölkerung nach Angaben des BBK den den Schwerpunkt. So bietet es die Möglichkeit, nicht nur vor Gefahren zu warnen, sondern zeitgleich gefahrenbezogene Verhaltensregeln an die Bevölkerung weiterzugeben.

Die Warnmeldungen können von den für die Erfassung von Luftgefahren und die Warnung vor großflächigen radiologischen Gefahren eingerichteten Zivilschutz-Verbindungsstellen (ZSVerbSt) direkt abgesendet werden, ebenso von der Warnzentrale Bonn (WarnZBonn) sowie den Lagezentren der Länder.

Auf der Empfängerseite stehen Nachrichtenagenturen wie dpa, AFP und auch die dts Nachrichtenagentur, sowie neben allen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten auch 45 überregionale und 80 lokale private Rundfunksender. Auch die Deutsche Bahn empfängt SatWas-Warnmeldungen und kann über Lautsprecherdurchsagen in Zügen und Bahnhöfen die Bevölkerung warnen. Online ist die dts Nachrichtenagentur derzeit (Stand: Mai 2011) der einzige Anbieter, der SatWas-Meldungen automatisiert online zur Verfügung stellt, so dass sie von jedermann ohne jegliche Zeitverzögerung direkt aus dem System gelesen werden können.

Geschichte

Nach dem Ende des kalten Krieges wurde das bundesdeutsche Sirenennetz abgebaut. Bund und Länder hatten sich 1992 darauf geeinigt, die Bevölkerung nicht mehr mit Sirenen, sondern per Rundfunk zu warnen. Bis dahin gab es in Deutschland fast 100.000 Sirenen, unter anderem auf Dächern von Schulen, Rathäusern und anderen öffentlichen Einrichtungen. Diese wurden zum Teil abgebaut, wenn sie nicht von den Gemeinden übernommen wurden, beispielsweise um sie zur Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehren zu nutzen. Anschließend entstand jahrelang eine "Warnlücke", da in der Folge keine Möglichkeit mehr bestand, die Bevölkerung in sehr enger zeitlicher Folge vor Gefahren zu warnen. Im März 2000 wurde ein erster Entwurf für die SatWaS Testsendungen entwickelt. An der ersten Phase hatten sich die Warnzentrale, die Verbindungsstellen, 16 Lagezentren der Bundesländer, das Lagezentrum Bundesministerium des Innern sowie 10 Landesrundfunkanstalten, das ZDF in Mainz, das Deutschlandradio Berlin und der Deutschlandfunk in Köln beteiligt. Das System wurde am 15. Oktober 2001, also rund einen Monat nach den Anschlägen vom 11. September in den USA, in Betrieb genommen. Am 22. März 2006 wurde die 50. monatliche SatWaS Testsendung versandt.

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